Brands Vertrag als Manager des Deutschen Handballbundes (DHB) läuft noch bis 2015. Auf die Frage, ob er unter dem neuen DHB-Präsidium nur noch eine Lichtgestalt auf Abruf sei, antwortete der Weltmeistercoach von 2007: "So könnte man das sagen."
Verantwortlich für den Leistungssport ist nun DHB-Vizepräsident Bob Hanning. "Er hat ja eine Menge Ideen - ob das alles seine eigenen sind, sei einmal dahingestellt", sagte Brand über seinen ehemaligen Co-Trainer.
WM-Qualifikation ein Muss
Nach der verpassten Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in London und die derzeit laufenden EM in Dänemark müsse sich die Nationalmannschaft in den Play-offs im Juni unbedingt für die WM 2015 in Katar qualifizieren. "Wenn wir im Sommer die Qualifikation schaffen, sehe ich sogar sehr günstige Perspektiven. Sollte die Qualifikation allerdings misslingen, wäre es das Schlimmste, was passieren kann", meinte Brand.
Das neue DHB-Präsidium um Präsident Bernhard Bauer ist laut Brand vom Erfolg des Nationalteams abhängig: "Letztlich wird Hannings und Bauers Arbeit nur am Erfolg der Männer-A-Nationalmannschaft gemessen werden."